Keine unscharfen Fotos mehr: Andre Furtado (Pexels)
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Keine unscharfen Bilder mehr!

Fotos helfen uns dabei, kostbare Erinnerungen für eine lange Zeit zu bewahren. Ärgerlich ist nur, wenn man erst zu spät merkt, dass die Fotos überhaupt nicht scharf geworden sind! Wir erklären Ihnen, aus welchen Gründen Bilder unscharf werden, und haben Tipps und Tricks für Sie mit denen Ihre Bilder in Zukunft sicherlich gestochen scharf werden.

1. Die Kamera wird nicht ruhig gehalten

Eine der häufigsten Ursachen für verwackelte Bilder ist, dass die Kamera im Moment des Auslösens nicht ruhig gehalten wurde. Dies kann durch Verwendung eines Statives ganz einfach vermieden werden. Sollten Sie kein Stativ zur Verfügung haben, können Sie sich alternativ auf einer Mauer, einem Baum oder einem Tisch abstützen oder anlehnen. Viele Kameras bietet auch selbst eine kleine Hilfestellung an: die Stabilisierungsfunktion. Diese sollten Sie aktivieren.
Wenn Sie aufgrund Ihrer Foto-Location keines dieser Hilfsmittel zu Verfügung haben, achten Sie auf einen stabilen Stand, das heißt, beide Füße sollten flach, schulterbreit auf dem Boden stehen, wobei ein Bein ein wenig weiter vorne platziert wird. Wichtig ist außerdem eine ruhige Atmung: Halten Sie kurz die Luft an, während Sie den Auslöser drücken.

2. Das Motiv bewegt sich

Sie wollen Ihre Kinder beim Herumtoben fotografieren oder die Vögel am neuen Vogelhaus dokumentieren? Dann raten wir Ihnen zum „Sport-Modus“ Ihrer Kamera!
Eine falsche Einstellung der Belichtungszeit kann für unscharfe Fotos verantwortlich sein. Wählen Sie eine möglichst kurze Verschlusszeit (bei Kindern etwa 1/250 Sekunde), um verwackelte Bilder weitestgehend zu vermeiden. Durch kurze Belichtungszeiten werden bewegte Motive sozusagen eingefroren. Am Smartphone verwendet man ganz einfach die Serienbildaufnahme.

3. Die Lichtverhältnisse sind schlecht

Das Fotografieren bei zu schwachem Licht sorgt meist ebenfalls für verschwommene Fotos. Am besten wäre es, Orte mit schlechten Lichtverhältnissen als Fotomotiv oder Hintergrundkulisse nach Möglichkeit zu vermeiden und sich einen helleren Ort mit gutem Licht, am besten Tageslicht, zu suchen.
Sie können natürlich in Innenräumen auch den Blitz Ihrer Kamera nutzen. Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit, mit der Verschlusszeit zu experimentieren und so das Beste aus der Situation herauszuholen. Verwenden Sie eine Belichtungszeit, die größer als 1/60 Sekunden ist, damit viel Licht auf den Bildsensor treffen kann. Wenn Sie mit langen Verschlusszeiten arbeiten, ist die Verwendung eines Statives unumgänglich.

4. Es gibt eine Fehlfokussierung durch den Autofokus

Wenn Sie den Autofokus Ihrer Kamera aktiviert haben, verlassen Sie sich nicht automatisch auf die richtige Scharfstellung des Motives, sondern überprüfen Sie diese, bevor Sie auf den Auslöser drücken.
Sollten Sie eine Nahaufnahme machen wollen, benutzen Sie – falls vorhanden - den Makro-Modus Ihrer Kamera oder ein entsprechendes Objektiv.

5. Das Objektiv ist verschmutzt

Bevor Sie die Kamera einsetzen, sollten Sie das Objektiv reinigen. Schon ein Fingerabdruck kann unschöne Bilder entstehen lassen. Auch Staub und Wasserspritzer beeinträchtigen die Bildqualität enorm. Achtung: Reinigen Sie Ihre Kamera immer mit einem geeigneten Tuch. Am besten Sie halten sich dabei an das Benutzerhandbuch.

Beachten Sie bei jedem Ihrer Shootings diese fünf Punkte, dann steht einem scharfen Foto nichts mehr im Wege und Sie vermeiden enttäuschte Gesichter beim späteren Durchsehen der Bilder.
Ihnen ist ein besonderer Schnappschuss gelungen? Verewigen Sie ihn doch mit einem Wandbild! So kommt Ihr Bild garantiert am besten zur Geltung.

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