Schneeglöckchen - Foto: Pixabay (Pexels)
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Tipps für wunderschöne Frühlingsbilder

Wenn nach den nasskalten Wintermonaten wieder alles zu neuem Leben erwacht, will man einfach nur noch raus in die Natur und die schönen Motive mit seiner Kamera festhalten. Der große Vorteil im Frühling ist, dass in dieser Zeit die Sonne noch sehr flach steht, weswegen den ganzen Tag über bei gutem Licht fotografiert werden kann.

Besondere Motive im Frühling

In jedem Monat finden Sie neue Motive für Ihre Frühlingsbilder, die auf keinen Fall in Ihrer Fotosammlung fehlen sollten. Im Februar und März sprießen die ersten Knospen aus dem Erdboden, der teilweise noch mit Schnee bedeckt ist. An den Ästen der Bäume sind die ersten Triebe zu sehen. Auch Schneeglöckchen und Krokusse beginnen zu blühen. Ab April geht es dann ziemlich schnell: Die Wiesen werden grüner, die Bäume bekommen Blätter und die ersten Insekten kriechen aus ihren Verstecken. Im Mai neigt sich der Frühling bereits dem Ende zu und macht Platz für den Sommer – in diesem Monat kommt die gesamte Farbenpracht der Natur wieder zum Vorschein und die Bäume und Blumen blühen in den verschiedensten Farben.

Tipp 1: Die richtige Perspektive

Vermeiden Sie die Vogelperspektive, um die Schönheit und Vielfalt der unterschiedlichen Frühlingsblumen am besten einzufangen. Knien oder legen Sie sich nach Möglichkeit auf den Boden und knipsen Sie Ihre Fotos von der Seite oder von unten. Die Bildwirkung ändert sich anhand der Perspektive enorm und kann für den Betrachter eine neue Sichtweise auf die Blumen mit sich bringen. Bei Blumen bietet es sich außerdem an, Makrofotografien aufzunehmen.

Tipp 2: Mit der Schärfe experimentieren

Gehen Sie besonders nahe an das Objekt heran und achten Sie dabei auf eine offene Blende. Stellen Sie mit der Kamera den bevorzugten Bereich scharf und schon haben Sie ein tolles Bild, bei dem der Hintergrund nebensächlich wird.

Tipp 3: Den passenden Ausschnitt wählen

Wenn Sie auf Ihren Frühlingsbildern etwa Bäume ablichten möchten, können Sie zwischen zwei Aufnahmearten unterscheiden. Entweder Sie halten den ganzen Baum auf einem Bild fest (Landschaftsfotografie) oder Sie picken sich eine einzelne Blüte heraus (Makroaufnahme).
Unser Tipp: Wenn Sie den gesamten Baum aufnehmen wollen, raten wir Ihnen, dies bei blauem Himmel zu machen, da hier die Blüten besser zur Geltung kommen als bei bewölktem Himmel. Bei Wolken wäre der Weißanteil im Bild zu groß und die Blüten des Baumes würden im Foto regelrecht untergehen.

Tipp 4: Ein ruhiges Händchen für Tierfotografie

Nicht nur die Natur, auch Tiere und Insekten erwachen in den Frühlingsmonaten aus ihrem Winterschlaf. Besonders schöne Motive sind Schmetterling und Bienen beim Sammeln von Nektar. Für derartige Fotos braucht man allerdings viel Geduld und ein ruhiges Händchen. Die Verwendung eines Stativs ist dafür auf jeden Fall empfehlenswert.
Vergessen Sie nicht auf die Laichzeit im Frühling, während der Sie auf viele Kröten und Frösche treffen werden. Nahaufnahmen eignen sich dafür besonders gut.

Tipp 5: Halten Sie Ihre Linse sauber

Wenn Sie auf Fotosafari gehen, vergessen Sie auf keinen Fall, ein Mikrofasertuch für die Linse einzupacken. Gerade in der Pollen-Hochsaison muss die Linse immer wieder gereinigt werden. Reinigen Sie die Linse vorsichtig – so vermeiden Sie einen ungewollten Film darauf, welcher zu schlechten Fotos führen könnte.

Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken des Frühlingserwachens!


Ihnen ist ein besonders schönes Frühlingsbild gelungen? Halten Sie Ihre Eindrücke doch für Generationen in einem HappyFotobuch oder als Wandbild fest!
Zeigen Sie uns Ihre Ergebnisse gerne auch auf Instagram unter dem Hashtag #meinhappyfoto!

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